Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

nach der Erzählung von Henry James

Empfohlen ab 16 Jahren

Als eine Kinderfrau eine neue Stelle in einem britischen Landhaus antritt, ahnt sie noch nicht, welch dunkles Geheimnis sich um die beiden Waisenkinder Miles und Flora rankt, die fortan in ihrer Obhut stehen. Im Garten beobachtet die junge Frau unheimliche Gestalten, und die altgediente Haushälterin Mrs. Grose rätselt, ob es sich um die Geister zweier verstorbener Angestellten handelt, die ihre Hände nach den Kindern ausstrecken.
Gleich einem Puzzle setzen sich die nebulös erscheinenden Erzählstränge der packenden Geistergeschichte wie ein mysteriöses Traumgebilde zusammen, wodurch ein Sog entsteht, der uns immer tiefer in die Geschehnisse eintauchen lässt – wie die Schraube, die sich ins Holz bohrt: Mit jeder Windung schwindet die Aussicht, aus den Abgründen, in die diese Spirale führt, wieder herauszufinden.

Eine Einführung des Dramaturgen Thomas Böckstiegel können Sie hier hören:

 

Termine

So 24 Oktober
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

Di 26 Oktober
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

So 7 November
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

Weitere Termine
Di 14 Dezember
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

Di 21 Dezember
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten von Benjamin Britten

Weitere Termine
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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Assistenz Paul Taubitz
Musikalische Einstudierung Aurelia Andrews, Rosa Kim, Hanna Pyo, Paul Taubitz, Sena Uto
Stimmbildung der Kinder Lorenzo de Cunzo, Anke-Christine Kober
Regieassistenz Christine Arnold/Amna Shadad
Inspizienz Sandra Wisotzki
Bühnenbildassistenz Bettina Ernst
Kostümassistenz Naomi Kean, Oktavia Zyta Herbst
Kostümhospitanz Greta Hof
Erstellung der Übertitel Thomas Böckstiegel
Übertitelinspizienz Martin Becher, Florian Lang

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Leiterin der Bühnentechnik Michaela Abts
Bühnenmeister Brandon Ess
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Lange, Thomas Mandl
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Alexandra Partzsch
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Martina Müller, Lili Zawierucha
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Jürgen Kohl-Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder

The Turn of the Screw


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Trailer von Siegersbusch Film

Pressestimmen

  • »Das ist höchste Theaterkunst«, begeistert sich Stefan M. Dettlinger im Mannheimer Morgen (18. Oktober 2021). In seiner Inszenierung werfe Regisseur Ingo Kerkhof »in höchster Konzentration« einen Blick auf die »psychologischen Dramen der Protagonisten«, durchdringe »Körper und Köpfe«, vertraue Partitur, Text und Klängen und lasse Brittens »großartiger Oper« maximalen Raum. »Alles ist verrätselt, surreal, träumerisch, traumatisch an diesem so hoch ästhetischen wie spannenden Abend unter Leitung von Generalmusikdirektor Elias Grandy.« »Exzellent« sei die Leistung von Orchester wie Ensemble auf der Bühne − »alles zusammen macht das einen fantastischen Abend«. Heidelberg zeige den »exzellenten Zustand seiner Sparte« und lasse sich »vor vollem Haus verdient feiern«.

     

    Regisseur Ingo Kerkhof deute die Story in seiner Inszenierung »als Psychogramm und Brittens Musik als vielschichtig reflektierenden Spiegel extremer menschlicher Zustände«, bemerkt Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (18. Oktober 2021). Auf der Bühne sei ein »Spitzenensemble« zu sehen gewesen – ein »bravouröser Einstand« sei Alyona Rostovskaya als Gouvernante mit »facettemreichen Sopran« und »schauspielerischem Talent« gelungen. Die »solistisch« oder als »sehr kleine, farbenreich schillernde Ensembles« musizierenden Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Heidelberg hätten unter der Leitung von GMD Elias Grandy »musikalisches Profil bei gleichzeitig hoher Klangsensibilität« gezeigt.