Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Solo-Kontrabassist Jens Veeser; Foto Ludwig Olah

Saisonauftakt

1. Philharmonisches Konzert

Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Béla Bartók Konzert für Orchester

Uraufgeführt 1806 und völlig neuartig für seine Zeit: das »Violinkonzert D-Dur« von Ludwig van Beethoven. Es hat einen Umfang wie noch kein Violinkonzert davor. Die Kritiker waren zunächst skeptisch und verurteilten das Werk. Dann erlebt es seinen verdienten Durchbruch: Stargeiger Joseph Joachim spielt es als Dreizehnjähriger 1844 in London unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy. Seither ist es aus den Konzertsälen nicht mehr wegzudenken.
Das »Konzert für Orchester« ist das Werk eines Komponisten, dessen Laufbahn extrem erfolgreich begonnen hatte und die dann ziemlich erfolglos endete: Béla Bartók. In frühen Jahren als Wunderkind gefeiert, musste Bartók später aus politischen Gründen von Ungarn nach Amerika übersiedeln. Das »Konzert für Orchester« ist sein letztes in New York entstandenes Werk – ein Schwanengesang und die letzte künstlerische Äußerung eines schwer kranken und geistig entwurzelten Mannes.