Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Foto Sebastian Bühler

Idomeneo

Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Giambattista Varesco
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze

Empfohlen ab 16 Jahren

In höchste Seenot geraten, legt Idomeneo, König von Kreta, vor Poseidon einen grausamen Schwur ab: Der erste Sterbliche, der ihm auf sicherem Boden unter die Augen tritt, soll dem Meeresgott geopfert werden.
Doch kaum außer Gefahr, erfasst Idomeneo die Folgenschwere dieses Eids. Der Preis für die eigene Rettung bedeutet nichts weniger als Mord an einem Unschuldigen. Unauflösbar zeigt sich der Widerspruch, als dieser todgeweihte Erste Idomeneo auf dem Festland begegnet, denn es ist Idamante, sein Sohn.
Mozarts Vertonung der antiken tragischen Episode des kretischen Königs und Troja-Heimkehrers Idomeneus eröffnete am 29. Januar 1781 die Karnevals- respektive Opernsaison. Die enorme seelische und emotionale Bandbreite der tragischen Protagonisten vermochte der gerade 25 Jahre alt gewordene Komponist musikalisch zu spiegeln in lyrischen wie in melancholischen Stimmungen, eruptiven Koloraturen, in groß angelegten Chören und einem dramatisch ausmalenden Orchestersatz.

Am Heidelberger Theater wird eine Neuinszenierung des namhaften Regisseurs Peter Konwitschny zu sehen sein, der hier bereits 2015 mit großem Erfolg die Opern »Abends am Fluss/Hochwasser« zur Uraufführung brachte.

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