Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Francesco Angelico

Francesco Angelico dirigiert regelmäßig an führenden Opernhäusern weltweit. Mit Rossinis »La Cenerentola« kehrt er in aktueller Spielzeit an die Bayerische Staatsoper zurück, in vergangener Saison debütierte er mit Rossinis »Barbier von Sevilla« am New National Theater Tokio. Francesco Angelico folgte einer Wiedereinladung zum Gewand­hausorchester Leipzig und gab mit dem Bruckner Orchester Linz sein Debüt im Wiener Musikverein.
Seit der Spielzeit 2017|18 ist Francesc Angelico Generalmusikdirektor des Staatstheaters Kassel. Seinen Einstand gab er mit Giordanos »Andrea Chénier« sowie Janáceks »Jenufa«, zudem dirigierte er die Wiederaufnahme von Puccinis »La bohème« sowie Symphonie­konzerte. Nachdem Francesco Angelico 2001 sein Studium im Fach Violoncello am Konservatorium in Modena absolviert hatte, begann er 2003 sein Dirigierstudium bei Giorgio Bernasconi an der Musikhochschule Lugano, das er 2006 abschloss. In dieser Zeit war er als Assistent von Bernasconi im Rahmen der Konzertreihe für zeitgenössische Musik »900 Passato e presente« des Schweizer Rundfunks in Lugano tätig. Nach wie vor nimmt die Pflege der zeitgenössischen Musik in Francesco Angelicos symphonischem Repertoire einen besonderen Stellenwert ein. Francesco Angelico war von 2013 bis 2017 Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und von 2015 bis 2017 auch des Tiroler Landestheaters. Für seine Einstudierung von Cileas »Adriana Lecouvreur« erhielt er 2016 den Österreichischen Musiktheaterpreis. 2011 gewann Francesco Angelico den Deutschen Dirigentenpreis. Francesco Angelico wurde 1977 in Caltagirone, Sizilien, geboren.