Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Siobhan Stagg

Die australische Sopranistin Siobhan Stagg war von 2013 bis 2019 Mitglied der Deutschen Oper Berlin, wo sie Partien wie Pamina (»Die Zauberflöte«) oder »Waldvogel« und »Woglinde« im »Ring«-Zyklus unter der Leitung von Simon Rattle gestaltete. Des Weiteren gab sie die Titelrolle in »Cendrillon« an der Lyric Opera of Chicago, Pamina am Royal Opera House Covent Garden, Sophie (»Der Rosenkavalier«) am Opernhaus Zürich, Mélisande (»Pelléas et Mélisande«) an der Opéra de Dijon, Gilda (»Rigoletto«) an der Hamburgischen Staatsoper und Najade (»Ariadne auf Naxos«) an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2021/22 gab Siobhan Stagg ihr Rollen- und Hausdebüt als Leonore (»Fidelio«) an der Opéra Comique unter der Leitung von Raphaël Pichon, bevor sie als Sophie (»Der Rosenkavalier«) an der Deutschen Staatsoper Berlin debütierte. Zum Ende der Spielzeit sang sie die Elettra auf dem Festival d’Aix-en-Provence in einer neuen Produktion von Mozarts »Idomeneo«. Im Konzertbereich debütierte Siobhan Stagg mit dem London Symphony Orchestra in Mahlers Symphonie Nr. 4 mit Kirill Karabits und kehrte zurück nach Berlin mit Simon Rattle in der Weltpremiere von Julian Andersons »Exiles«. In den letzten Jahren hat Siobhan Stagg das Deutsche Requiem von Brahms mit den Berliner Philharmonikern unter Christian Thielemann gesungen. Weiterhin sang sie Beethovens 9. Sinfonie mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Yannick Nézet-Séguin und Zemlinskys Lyrische Sinfonie bei den BBC Proms mit dem BBC Symphony Orchestra. In dieser Saison erweiterte Siobhan Stagg ihr Repertoire um die Rolle der Rosalinde in »Die Fledermaus«, die sie in halbszenischen Aufführungen sang mit dem Orchestre National de Lyon und Nikolaj Szeps-Znaider. Zu den jüngsten Engagements gehören u. a. Beethovens Missa Solemnis am Teatro Comunale di Bologna, Konzerte mit Mozart-Arien mit Rolando Villazon bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen.