Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Emmanuel Tjeknavorian

Ausgezeichnet beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation von Sibelius‘ »Violinkonzert« sowie als Gewinner des zweiten Preises, zog Emmanuel Tjeknavorian internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die vergangene Spielzeit führte ihn in die renommiertesten Konzertsäle Europas. Daneben standen zahlreiche wichtige Debüts, u. a. als Solist der Orpheum Stiftung Zürich mit dem Züricher Tonhalle Orchester und das Deutschlandradio-Debüt mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin. Zur erneuten Begegnung kam es mit den Wiener Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester und dem Bruckner-Orchester Linz. Emmanuel Tjeknavorian musizierte mit den weltweit führenden Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem London Symphony Orchestra. Dabei arbeitete er zusammen mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Riccardo Chailly und Yuri Temirkanov. Im Dezember 2017 veröffentlichte Emmanuel Tjeknavorian bei Sony Classical sein erfolgreiches Debütalbum »Solo« für das er im Oktober 2018 den neu gegründeten OPUS Klassik-Preis erhielt. Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit einem Orchester auf. Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1698.