Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Musiktheater

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák

Text von Jaroslav Kvapil, nach Friedrich de la Motte Fouqué, Hans Christian Andersen und Gerhart Hauptmann

in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Sehnsucht nach dem anderen, für die Wasserfrau Rusalka bedeutet das: mit einer menschlichen Seele leben und fühlen, festen Boden unter zwei Füßen spüren und geliebt werden.
Diese Sehnsucht lässt Rusalka einen verhängnisvollen Handel mit der Hexe Jezibaba eingehen. Als Menschenkind darf sie dem von ihr begehrten Prinzen folgen, verliert jedoch dafür ihre Stimme. Ohne eine eigene Stimme aber bleibt Rusalka eine Außenseiterin, und es dauert nicht lang, da wendet sich der Prinz einer anderen Frau zu …
Am Anfang stand ein Operntext. Der tschechische Dichter und Dramaturg Jaroslav Kvapil schrieb ihn 1899 nach einem Ferienaufenthalt auf der Ostseeinsel Bornholm und adaptierte damit einen im 19. Jahrhundert beliebten Märchenstoff für die große Bühne. Antonín Dvořák (1841–1904), der zu dieser Zeit bereits acht große Opern komponiert hatte, schuf daraus sein Meisterwerk, das bis heute sein Publikum weltweit begeistert.

Eine Einführung der Musiktheaterdramaturgin Ulrike Schumann können Sie hier hören.

Termine

Sa 17 September
Wiederaufnahme
Marguerre-Saal

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák

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Rusalka

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Pressestimmen

  • Von einer »rundum gelungenen Premiere« berichtet Nike Luber in der Rhein-Neckar-Zeitung (8. Juni 2022). Die »Begegnung der ungleichen Welten« von Menschen und Naturwesen sei vom Team um Regisseur Axel Vornam »überzeugend in Szene gesetzt worden«. »Grandios« seien Spiel und Gesang der Ensemblemitglieder, meint die Rezensentin, Alyona Rostovskaya in der Titelpartie mit »ihrer schlanken, geradlinig geführten und in der Höhe schön aufblühenden« Stimme gar »gesanglich wie optisch eine Idealbesetzung«. Lob gibt es auch für den »ausgesprochen spielfreudigen« Chor sowie das Philharmonische Orchester unter Leo McFall. Fazit der Kritikerin: »Zauberhaft wie tragisch, diese ›Rusalka‹ ist rundum gelungen«.

     

    Im Mannheimer Morgen (7. Juni 2022) freut sich auch Eckhard Britsch über das Solist*innenensemble und den »gut aufgelegten« Chor. Die Besetzung von Alyona Rostovskaya als Rusalka sei »ein Glücksfall, weil sie in ihrer Partieführung facettenreichen Ausdruck mit stimmlichem Glanz einschließlich dramatischer Spitzentöne verbindet«. Seine »überzeugende Partie« habe auch Chaz’men Williams-Ali als Prinz gefunden.