Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Tanz

Impression

von Iván Pérez

EN
    Uraufführung

    PremiereFr 07.12.2018, 19.30–21.15 Uhr, eine Pause 18.45 Uhr Einführung Marguerre-Saal+

»Impression« ist die erste Heidelberger Neukreation von Iván Pérez und eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ferran Cruixent und United Visual Artists. Das spannende neue Ensemble des Dance Theatre Heidelberg (DTH) wird dabei live vom Philharmonischen Orchester Heidelberg begleitet.

Das Stück beschäftigt sich mit der Millennium-Generation, den zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch des Kollektives und durch die unterschiedlichen Mittel des Tanzes, der Musik und der bildenden Kunst hinterfragt es, wie wir diese Generation wahrnehmen. Es ist auch ein Ausdruck der gesellschaftlichen Dynamiken, die von den Millennials ausgehen und sich mit ihnen weiterentwickeln. In einem vielschichtigen und virtuellen Raum lenkt »Impression« unsere Aufmerksamkeit auf die Unbestimmbarkeit der Zeit. Von schwerelosen Flächen gerahmt, tauchen die Körper in die erhabenen Wellen der Klänge des Orchesters ein und erschaffen eine Matrix der Formlosigkeit. Denn die Konturen dieser Impression sind schwer fassbar und unbeständig, auch weil wir letztlich innerhalb dieser Entfaltung verbleiben und Teil von ihr sind.

Special zum Welttag des Tanzes am 29. April: Iván Pérez lädt zu einem »PreMove« auf die Bühne ein.
Vor Beginn der »Impression«-Vorstellung im Rahmen des Heidelberger Stückemarkts am 30. April leitet Choreograf Iván Pérez ein halbstündiges »PreMove«: Statt einer gewöhnlichen Stückeinführung gibt es auf der Bühne des Marguerre-Saals für alle Interessierten die Möglichkeit, selbst leichte Bewegungsübungen zu erleben und sich, von Iván Pérez angeleitet, mittels eigener körperlichen Empfindungen und Erfahrungen auf »Impression« einzustimmen.
Das »PreMove« am 30. April um 19.30 Uhr ist limitiert auf 75 Teilnehmer!
Anmeldung beim Kartenkauf an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, 06221|58 20 000.

Termine

Di 30 April
20.30–22.15 Uhr > Marguerre-Saal | 19.30 Uhr Einführung | anschl. Publikumsgespräch

Impression

von Iván Pérez

Sa 18 Mai
19.30–21.15 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Impression

von Iván Pérez

Weitere Termine
Do 27 Juni
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit!
19.30–21.15 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Impression

von Iván Pérez

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Impression − Teaser #1

Teaser von Michael Maurissens mit Hintergrundinformationen zu Iván Pérez’ erster Uraufführung in Heidelberg

Pressestimmen

  • »Mutig und originell« thematisiere Iván Pérez die Generation Y und habe für seine erste Heidelberger Uraufführung ein beeindruckendes Team zusammengestellt. Ferran Cruixents Komposition spiele »souverän mit den Genres«, sei geradezu »eine Wucht«, die den Abend »jederzeit zusammenhalte«, »mit Bravour« umgesetzt vom Philharmonischen Orchester Heidelberg unter Dietger Holm. United Visual Artists habe eine »höchst wirkungsvolle Bühnenlösung« geschaffen. In seiner Choreografie frage Pérez »die leisen Töne ab und setze auf Authentizität«. Isabelle von Neumann Cosels Fazit in der Rhein-Neckar-Zeitung (10.12.2018): »Das Premierenpublikum kam, sah, staunte – und applaudierte lautstark«.

     

    Iván Pérez’ choreografische Dramaturgie stelle die Fragen rund um die Generation der Millenials »ausdrucksstark dar« und lasse seinen Tänzer*innen auf der Bühne viel Platz für individuelle »künstlerische Freiheiten«, beobachtet Bettina Henkelmann im Mannheimer Morgen (10.12.2018). Ferran Cruixent sei mit seiner Komposition ein »kongeniales Auftragswerk gelungen«, das in ebensolcher Weise vom Philharmonischen Orchester umgesetzt werde: »Insgesamt entsteht ein Ineinanderfließen, eine Symbiose von Musik und Tanz, ein Augen- und Ohrenschmaus«.

     

    »Packend« sei dieser »eindrucksvolle Abend« schon rein musikalisch, bemerkt Stefan Benz im Darmstädter Echo (12.12.2018), »aufwühlend dramatisch« setze das Orchester unter Dietger Holm die Partitur Ferran Cruixents um. Iván Pérez mache in seiner Choreografie »enorm viele assoziative Angebote zur Zustandsbeschreibung einer jungen Generation zwischen totaler Vernetzung und Terrorangst«. Nach dem knapp zweistündigen Abend wolle man »unbedingt mehr von diesem Choreografen und seiner Millenial-Truppe sehen«.

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