Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Solo-Klarinettist Sascha Stinner; Foto Ludwig Olah

Konzert

Romeo und Julia

6. Philharmonisches Konzert

Jean Sibelius Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Sergei Prokofjew »Romeo und Julia« aus den Suiten Nr. 1 und 2

Jean Sibelius zieht Bilanz: »Die Geige hatte mich ganz in ihren Bann geschlagen. Zehn Jahre war es mein frommster Wunsch gewesen, ein großer Geigenvirtuose zu werden«. Dann bedauert er: »Es bedeutete ein schmerzhaftes Erwachen, als ich eines Tages feststellen musste, dass ich für den mühsamen Pfad eines Virtuosen meine Ausbildung zu spät begonnen hatte.« In seinem 1903 begonnenen Violinkonzert zeigt sich diese Passion für die Geige aufs Trefflichste. Fast wie ein Violinen-Monolog kommt es daher – in düsterem d-Moll.
»Romeo und Julia« ist die wohl bekannteste Liebestragödie der Weltliteratur. Die tragische Geschichte zweier junger Menschen, die trotz des Widerstands ihrer beiden verfeindeten Familien zueinanderfinden, begeistert das Theaterpublikum weltweit. Die populärste Ballettfassung von »Romeo und Julia« stammt von Sergei Prokofjew. Seine 1935 fertiggestellte Komposition findet jedoch in der Sowjetunion zunächst keinen Anklang. Erst der Erfolg der Orchestersuiten veranlasst 1940 die Direktion des Leningrader Kirow-Theaters zu einer Gesamtaufführung des ergreifenden Werks.

Termin

Mi 27 März
20.00 Uhr > Stadthalle

Romeo und Julia

6. Philharmonisches Konzert mit Musik von Sibelius und Prokofjew; Violine Emmanuel Tjeknavorian, Leitung Elias Grandy

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