Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Konzert

2. Kammerkonzert

August Klughardt Bläserquintett op. 79

David Popper Suite für zwei Violoncelli op. 16

Witold Lutosławski Mini-Ouvertüre für Blechbläserquintett
Joseph Horovitz Music Hall Suite für Blechbläserquintett
Kerry Turner Ricochet für Blechbläserquintett

Musik für Holz- und Blechbläser sowie für Violoncelli steht im Mittelpunkt des 2. Kammerkonzerts. August Klughardts Musik erinnert an Franz Liszt. Kein Wunder, denn der von der Musik Liszts beeinflusste Komponist nutzt die Vielfalt des chromatischen Klangs für seine Kompositionen. Im Schatten der großen Romantiker steht August Klughardt. Geboren wird er 1843 in der Bachstadt Köthen. Er wird Musikdirektor in Weimar – hier freundet er sich mit Liszt an. Das viersätzige »Bläserquintett op. 79« entsteht im Jahr 1901. Der böhmische Cellist und Komponist David Popper ist einer der bedeutendsten Virtuosen seiner Zeit. Kontakt pflegt er zu den damals berühmtesten Komponisten. Er macht sich stark für Anton Bruckners »Dritte Symphonie«. Aus dem Jahr 1982 stammt die »Mini-Ouvertüre« von Witold Lutosławski – ein launiges Geburtstagsgeschenk des ehemaligen polnischen Avantgardisten an die Frau eines Musikers. Kerry Turners »Ricochet« ist ein Auftragswerk der Internationalen Fredener Musiktage aus dem Jahr 1993 und Joseph Horovitzʼ »Music Hall Suite« wurde 1964 uraufgeführt.

Termin

So 17 November
11.00–12.15 Uhr > Alter Saal

2. Kammerkonzert

mit Musik von August Klughardt, David Popper, Witold Lutosławski, Joseph Horovitz und Kerry Turner

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