Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Dezember
19
Demnächst

Im
Fokus

Das Philharmonische Orchester Heidelberg prägt seit 1889 als städtisches Orchester mit zahlreichen Opernvorstellungen und Konzertreihen das Musikleben der Stadt. >
Mit Pauken und Raketen ins neue Jahr
Silvesterkonzert in der Stadthalle

Der Dirigent Francesco Angelico ist erkrankt und muss seinen Auftritt mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg am 19. Dezember in der Stadthalle absagen. Für ihn übernimmt Wilson Hermanto die musikalische Leitung des 3. Philharmonischen Konzerts.

Foto Kaupo Kikkas

Wilson Hermanto ist im Konzertbereich als auch in der Oper ein international gefragter Dirigent und wird regelmäßig zu hochkarätigen internationalen Engagements eingeladen. In der vergangenen Saison 2017|18 trat Wilson Hermanto unter anderem im Rahmen des Meisterinterpreten Zyklus in Zürich mit den Cameristi della Scala auf, führte das Orchester überdies nach Lausanne und zum Izmir Intenational Music Festival. Außerdem dirigerte er Schönbergs Pelleas und Melisande in der Philharmonie Szczecin und trat anlässlich des Konzertes zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein im Teatro alla Scala di Milano auf.  Zu seinen Dirigaten der vergangenen Saisonen zählten eine Produktion von Mozarts Don Giovanni am Mariinsky Theater in St. Petersburg sowie Sinfoniekonzerte mit dem Mariinsky Orchester auf Einladung ihres legendären künstlerischen Leiters Valery Gergiev. Wilson Hermanto dirigiert zum ersten Mal in Heidelberg.

Robert Schumann steht im Fokus des Konzerts »Deutsche Romantik«. Sechzehn Monate verbringt der Komponist in Heidelberg. Als Jurastudent kommt er am 21. Mai 1829 in die Stadt und verlässt sie am 24. September 1830 wieder – sein Entschluss: Künstler werden! Der ist er längst, als er im Sommer 1848 mit der Realisation einer neuen Idee beginnt: Lord Byrons »Manfred« – nicht als Oper, sondern als dramatisches Gedicht mit Musik. Über das Vorspiel, das heute vornehmlich zu hören ist, schreibt Clara Schumann: »Die Ouvertüre scheint mir eins der poetischsten und fast ergreifendsten Stücke Roberts«. Schumann selbst nennt sie eines seiner »kräftigsten Kinder«. Als »Etwas ganz curioses, glaub’ ich« bezeichnet Robert Schumann hingegen sein »Konzertstück für vier Hörner und großes Orchester«. In der Tat schlägt er mit diesem Werk hinsichtlich Besetzung und Instrumentalbehandlung völlig neue Wege ein. In einem Schaffensrausch komponiert Schumann 1841 die »1. Symphonie«: In nur vier Tagen schreibt er die komplette Partiturskizze! Als »Frühlingssymphonie« bezeichnet, ist sie dennoch keine Programm-Musik, sondern fügt sich nahtlos ein in die klassische Tradition in der Nachfolge von Beethoven und Schubert.

Karten an der Theaterkasse, Theaterstraße 10, unter 06221 58|20 000 oder online im Webshop.

Wilson Hermanto dirigiert das 3. Philharmonische Konzert am Mittwochabend +

Philharmonisches Orchester Heidelberg − Trailer

Film von Gallion Filmproduktion
Orchestermitglieder im Porträt: Konrad Metz, Flöte
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Hier gibt es das Spielzeitheft mit dem Konzert- und Musiktheaterprogramm 2018|19 zum Durchblättern. +

Musiker des Philharmonischen Orchesters Heidelberg besuchen Kindergärten und Schulen

Das (Klassen-)Zimmer wird zum Konzertsaal und zur Bühne, wenn die Musiker, einzeln oder als Ensemble, ihren Beruf und ihre Instrumente vorstellen. Sie erzählen musikalische Geschichten und beantworten die Fragen ihrer jungen Gastgeber.

Weitere Informationen zu diesem kostenfreien Angebot erhalten Sie bei Konzertpädagogin Judith Raspe, judith.raspe@heidelberg.de.

 

Profis zu Besuch
Musiker zu Gast in Kindergärten und Schulen +