Philharmonisches Orchester
Heidelberg

Felice Venanzoni

studierte Klavier in Pesaro und begann seine Musiktheater-Laufbahn 1994 am Sferisterio in Macerata. Er wirkte an zahlreichen Opernproduktionen in Italien mit und ist seit 1999 an der Oper Frankfurt tätig, wo er die Musikalische Leitung von Monteverdis Poppea und Orfeo 2005, Il ballo delle ingrate und Il Combattimento di Tancredi e Clorinda 2006, Händels Agrippina 2006, Almeidas La Giuditta 2010 oder Vivaldis Orlando furioso 2010 und 2013 innehatte. An der Semperoper in Dresden dirigierte Venanzoni G. Battista Martinis La Dirindina 2011/12 und Domenico Sarros Dorina e Nibbio 2012|13. 2013 eröffnete er dort die Spielzeit mit Purcells King Arthur und dirigierte 2015 die Uraufführung von Lucia Ronchettis Mise en abime. Bei den Salzburger Festspielen wirkte Felice Venanzoni als musikalischer Assistent und Cembalist mit, u. a. bei Don Giovanni (Regie: Claus Guth). In enger Zusammenarbeit mit Jean-Christophe Spinosi und dessen Ensemble Matheus wirkte er an vielen Opernproduktionen und Konzerte mit (in Nancy, Madrid, Beaune, Paris, Carnegie Hall New York). 2013/14 gastierte Felice Venanzoni mit Spinosi erneut in Salzburg (Rossinis Cenerentola mit Cecilia Bartoli) und stand bei Händels Xerxes in Stockholm erstmals selbst am Pult des Ensemble Matheus. Weitere Gastspiele führen Venanzoni ans Theater an der Wien, zu den Bregenzer Festspielen und zur Ruhrtriennale 2106. Am Theater und Orchester Heidelberg wirkte Felice Venanzoni bisher im Rahmen des Barock-Fests Winter in Schwetzingen als Musikalischer Leiter von Jommellis Fetonte und Zingarellis Giulietta e Romeo.