Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Foto Sebastian Bühler

Namwon Huh

Namwon Huh studierte an der Yonsei University (Südkorea) sowie bei Prof. Daphne Evangelatos an der Musikhochschule in München. Der Tenor war u. a. Preisträger des Anneliese Rothenberger-Wettbewerbs und des Internationalen Gesangswettbewerb »Ferruccio Tagliavini« und erhielt 2009 beim Richard Strauss-Wettbewerb den Förderpreis. Ersten Auftritten als Graf in Wiener Blut am Prinzregententheater folgten Gastengagements am Theater Braunschweig, an der Staatsoper Stuttgart, an den Theatern Chemnitz und – als Ramiro in Rossinis La Cenerentola – am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper sowie in Innsbruck. 2009 bis 2011 war Huh Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und wechselte zu Beginn der Spielzeit 2012|13 ins Heidelberger Ensemble. Hier debütierte er als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail und sang u. a. Alfred (Die Fledermaus) und beim Winter in Schwetzingen den Toante (Iphigenie auf Tauris) sowie Ferrando (Così fan tutte) und Tamino (Die Zauberflöte). Großen Erfolg errang er mit seiner Interpretation der Partie des »Apollon/Ein Gast« in der Zweitinszenierung von Wolfgang Rihms Oper Dionysos, als Ramon in der Deutschen Erstaufführung von Christian Josts Rumor und als Hund in der UA von Abends am Fluss. Im Konzertbereich tritt er vor allem mit Werken J. S. Bachs hervor. 2015 gastierte er als Graf Almaviva (Il Barbiere di Siviglia) in Salerno (Italien) und Daegu (Korea). Für Sony Music nahm Namwon Huh 2016 die Partie des Araspe in Didone abbandonata von Leonardo Vinci/Georg Friedrich Händel auf CD auf.