Philharmonisches Orchester
Heidelberg
Foto Jahn Cage

Esther Lee

In Seoul, Südkorea, wurde Esther Lee geboren. Sie studierte an der HdK Berlin bei Karan Armstrong und besuchte Meisterkurse bei Ingrid Bjoner und Dietrich Fischer-Dieskau. Sie gewann einen 1. Preis beim Maria-Callas-Wettbewerb in Athen. Als Solistin trat sie u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Berlin, dem Opernhaus Zürich, der Seoul Metropolitan Opera und dem DaeGu Opera House in Korea, der Volksoper Wien und den Wiener Festwochen auf. Als Mi (Land des Lächelns) hatte sie großen Erfolg bei den Operetten-Seefestspielen in Mörbisch (Österreich). Zu ihrem Repertoire zählen u. a. Liu (Turandot), Micaela (Carmen), Pamina (Zauberflöte), Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Mimi (La bohème), Agathe (Der Freischütz), Ciociosan (Butterfly) sowie Leila (Les pêcheurs de perles). Besonders am Herzen liegt ihr die Moderne mit Werken von u. a. Savatore Sciarrino, John Cage und Philipp Glass. Esther Lee sang regelmäßig in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, der Dresdener Frauenkirche – ebenso wie in verschiedenen europäischen Musikzentren. Besonders in Spanien ist sie ein gern gesehener Gast. So konzertierte sie dort mit verschiedenen Orchestern wie dem Orchestra Barcelona, dem RTVE Orchestra Madrid und Orquesta Sinfonica Madrid, dem Sevilla Symphony Orchestra und dem National Orchestra de Valencia. Weitere Konzerte gab sie in New York, Moskau, Tokio, Amsterdam und Rotterdam. Esther Lee arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Jesus Lopez Cobos, Christoph von Dohnányi, Walter Weller, Rafael Frühbeck de Burgos, Dennis Russell-Davis, Gerd Albrecht, Jiri Kout, Bernhard Kontarsky, Gomez Martinez, Rolf Reuter, Pinchas Steinberg, Michael Sanderling, Emilio Pomàrico, Alkis Baltas, Andrés Orozco-Estrada und viele anderen.
In der Saison 2014|15 war Esther Lee am Theater und Orchester Heidelberg im Abschlusskonzert des Symposions Politisches Musiktheater heute und im 4. Bachchor-Konzert zu hören.