

PREMIERE: Mittwoch, 07.10.2009 19.30 Uhr Opernzelt
Voraufführung: Sonntag, 04.10.2009 16.00 Uhr Opernzelt
Wolfgang Amadeus Mozart
DIE ZAUBERFLÖTE
Eine deutsche Oper
in zwei Aufzügen
Regie Tobias Kratzer
Bühne & Kostüme Rainer Sellmaier
Dramaturgie Joscha Schaback
Musikalische Leitung Cornelius Meister
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Mozarts Wunder-Oper ist ein Opern-Wunder: Kein anderes seiner Meisterwerke ist derartig beliebt und bekannt wie die ZAUBERFLÖTE. Jede kulturelle Epoche entdeckt ihre Sicht auf das Werk neu. Der Mythos ZAUBERFLÖTE lebt und wird mit jeder neuen Inszenierung fortgeschrieben. Warum?
Weil die ZAUBERFLÖTE so leicht zu verstehen und gleichzeitig so unausdeutbar tiefsinnig ist. Weil in ihr ein ernster und ein komischer Handlungsfaden miteinander versponnen sind, und weil ihre Musik schlicht süchtig macht. Im Auftrag der Königin der Nacht soll Tamino die Tochter der Königin, Pamina, aus den Händen Sarastros befreien.
Doch Sarastro entpuppt sich als weiser Priester, der das junge Paar vor eine schwere Prüfung stellt. Der Vogelfänger Papageno indes versucht, ohne „höhere Weihe“ ein „Weibchen“ zu bekommen und bringt sich dabei beinahe um ...
Regie führt Tobias Kratzer, der 2008 – zusammen mit seinem Ausstatter Rainer Sellmaier – den internationalen Regiewettbewerb Ring Award in Graz sowie alle im Rahmen des Wettbewerbs vergebenen Sonderpreise der Jury gewann.
Mit der ZAUBERFLÖTE wird der Heidelberger Mozart-Zyklus mit Cornelius Meister fortgesetzt.
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Heidelberger OPERNZELT gestartet!
Mit Bravorufen nach den Arien, viel Zwischenapplaus und langen Ovationen am Schluss der ZAUBERFLÖTE ist Heidelbergs OPERNZELT am 7.10.09 feierlich eröffnet worden. Damit startet das Heidelberger Musiktheater unter seinem neuen Operndirektor Joscha Schaback mit einem markanten Signal in die Spielzeit.
Regisseur Tobias Kratzer und Bühnenbildner Rainer Sellmaier deuteten Mozarts Spätwerk aus dem Geist des Unterhaltungstheaters von Theaterprinzipal Emanuel Schikaneder, für dessen Haus Mozart sein Werk schrieb. Dabei spielten die beiden Preisträger des Ring Award 2008 mit Elementen des Varietés, des Zirkus`und der Zauberei und machten damit das OPERNZELT zum Mitspieler des Abends. Dem jungen Team gelang eine Inszenierung, von der sich jüngeres wie älteres Publikum bestens unterhalten fühlte.
Der Startschuss versammelte alle Ensemblemitglieder der Oper und präsentierte junge Gäste auf dem Sprung zur großen Karriere. So sang Angela Brower aus dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper die Zweite Dame. Angela Brower bekam in der Fachzeitschrift OPERNWELT für ihre Darstellung der Dorabella eine Nominierung als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“. Die Partie aus COSÌ FAN TUTTE sang sie in einer Inszenierung des Heidelberger ZAUBERFLÖTEN-Regisseurs Tobias Kratzer am Münchener Cuvilliés-Theater.
Mit Hulkar Sabirova konnte das Theater eine Sängerin präsentieren, die kurz nach Vertragsabschluss ihres Gastengagements als Königin der Nacht als Franz-Josef Weisweiler-Stipendiatin an die Deutschen Oper Berlin engagiert wurde. In Berlin debütierte die junge Usbekische Sängerin im September bereits mit der Partie Königin der Nacht.
Die ersten drei Vorstellungen der ZAUBERFLÖTE waren ausverkauft. Nun beginnt der Run auf die kommenden Abende. Die Heidelberger Oper hatte mit einer Voraufführung Karten für die an den Interimsspielstätten beteiligten Baufirmen sowie für Nachbarn des OPERNZELTES Karten reserviert. Mit der Voraufführung hat sich das Ensemble in die Herzen der neuen Nachbarn gespielt. Nach der umjubelten Premiere fand gestern die B-Premiere wieder vor ausverkauftem Hauses statt. Besonders lange wurden Gabriel Urrutia Benet als Papageno und die neue Sopranistin Annika Sophie Ritlewski als Pamina beklatscht.
Auch die Kritiken bescheinigen dem Heidelberger Musiktheater einen gelungenen Auftakt. Die Heidelberger „Rhein-Neckar-Zeitung“ hat eine Schlagzeile parat, die sich alle Theatermacher wünschen: „Einfach grandios! Spielzeit im OPERNZELT eröffnet – Unbedingt hingehen!“
Run auf die ZAUBERFLÖTEN-Karten
Das Ackern der letzten Wochen hat sich gelohnt, denn das Ergebnis war ein wunderbarer Opernabend mit der Premiere von Mozarts ZAUBERFLÖTE!
OB Eckart Würzner lobte die Energie und Leidenschaft der Theatermitarbeiter und Künstler, die am gestrigen Abend auf der Bühne und im Zuschauerraum deutlich zu spüren waren! Alle Beteiligten und das Publikum waren überglücklich, dass die neue Spielstätte mit solch großem Erfolg eröffnet wurde.
Nach den hervorragenden Rückmeldungen von Publikum & Presse hat sich jetzt ein wahrer Run auf Karten für unsere ZAUBERFLÖTE entwickelt! Auch die B-Premiere war natürlich ausverkauft. Ein wunderbarer Start für unser Ensemble und die neue Spielstätte OPERNZELT!
Hören Sie hier >> Zuschauerstimmen vom Premierenabend - "sehr phantasievoll", "wunderbare Akustik" - sowie den
>> Vorbericht des SWR4.
Außerdem können Sie einen >> Bericht des Rhein-Neckar Fernsehen ansehen.
Die ZAUBERFLÖTE ist die beliebteste Oper. Mozart schrieb sie 1791, in seinem letzten Lebensjahr. Emanuel Schikaneder, der Librettist, Theaterprinzipal und erster Darsteller des Papageno betonte, er habe das Stück „mit dem seligen Mozart fleißig durchdacht“. Gleichwohl gibt es bis heute viele Rätsel auf.
Mozart und Schikaneder waren Brüder im Geiste und in der Freimauererloge „Zur Wohltätigkeit“. Die christliche Religion hatte während der Aufklärung ihre Verbindlichkeit verloren. Die Freimaurer setzten an ihre Stelle Mysterien nach ägyptischem Vorbild, die sich dem Menschen durch Initiation und durch seinen Verstand erschließen und ihn zum ethisch vollkommenen Individuum machen sollten. Die ZAUBERFLÖTE ist halb Märchen, halb intellektuelles Spiel und damit eine Oper für Menschen allen Alters und aller Schichten, in der jeder sich wiedererkennt.
Regisseur Tobias Kratzer und Ausstatter Rainer Sellmaier ergreifen die Gelegenheit, bei der ersten Premiere im OPERNZELT diesen ungewöhnlichen Ort zum Mitspieler zu machen. Varieté-Zelt und Hochkultur greifen ineinander, wie Anno 1791 als die Oper in der Wiener Vorstadt uraufgeführt wurde. Denn allein dieser Ort bot Mozarts synthetisierendem Genius die Möglichkeit, die ganze Bandbreite des Musiktheaters aufzufächern, vom scheinbar einfachen Lied Papagenos über die feierlichen Priesterchöre bis hin zu den virtuosen Arien der Königin der Nacht.
Das Welttheater, das Tamino und Pamina durchschreiten, reicht vom Kuppelzelt bis hinunter in die Niederungen der Freaks und Käfige hinter den Bretterkulissen. „Lassen Sie sich verzaubern!“ ruft Sarastro, und es entspinnt sich eine Geschichte über den Reiz der Magie, Verzauberung, Desillusionierung, die Kraft der Liebe und ihre Gefährdung durch die Verführungsmacht der eigenen Eitelkeit. „Hereinspaziert! Jeder wird gerettet!“
Es präsentiert sich das gesamte Opernensemble u. a. mit „Neuzugang“ Annika Sophie Ritlewski als Papagena & „Wiederkehrer“ Wilfried Staber als Sarastro.
Seit 2001 verbindet Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier eine enge Arbeitsbeziehung. Sie lernten sich an der Bayerischen Theaterakademie August Everding kennen, wo Sellmaier nach einem vorangegangenen Kunstgeschichts- und Theaterwissenschaftsstudium Bühnen- und Kostümbild, Tobias Kratzer Regie studierte. Nach erfolgreichen Inszenierungen an der Theaterakademie, u. a. Giuseppe Verdis "La Traviata" und "Die Verlobung in St. Domingo" nach Heinrich von Kleist, erhielt das DreamTeam beim internationalen Regiewettbewerb Ring Award in Graz 2008 nicht nur den 1. Preis für das beste Regiekonzept, sondern überdies alle im Rahmen des Wettbewerbs vergebenen Sonderpreise, darunter die Preise der Intendantenjury, der Pressejury und den Publikumspreis.
Mit der ZAUBERFLÖTE präsentiert sich das gesamte Opernensemble u.a. mit den „Neuzugängen“ Annika Sophie Ritlewski als Papagena, Hye-Sung Na als Erste Dame und Alejandro Armenta als erster Priester. Der Bassist Wilfried Staber, der nach einem Engagement am Kölner Opernhaus ins Heidelberger Ensemble zurückkehrt, singt die Partie des Sarastro.
Gastsolisten wie Angela Brower von der Münchner Staatsoper verstärken das Ensemble. Die junge Koloratursopranistin Hulka Sabirova als Königin der Nacht wurde nach dem Heidelberger Gastvertragsabschluss Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und gab dort bereits ihr fulminantes Königinnen-Debüt.
Die Premiere findet am Mittwoch, den 7. Oktober um 19 Uhr statt. Sie ist bereits ausverkauft. Restkarten sind für die Voraufführung am 4. Oktober um 16 Uhr noch vorhanden.
Weitere Vorstellungen: 09., 16., 19. & 24.10.
„Einfach grandios! Unbedingt hingehen!“
Einfach grandios! Spielzeit im Opernzelt eröffnet – Unbedingt hingehen.
Eine außergewöhnliche, spritzige, witzige Aufführung“, mit der das Theater sein Ziel erreicht habe: „Unterhalten, anregen, Fragen aufwerfen. Fragen, über die das Publikum bis 1.30 Uhr nachts diskutierte …Alles war bestens gelaufen, das Publikum begeistert, die Darsteller glücklich, ein lächelnder Generalmusikdirektor Cornelius Meister … Immer wieder Applaus für die Künstler, die Operndirektor Joscha Schaback charmant auf die Treppe im Foyer bat."
Rhein-Neckar-Zeitung, 09.10.09. Ingrid Thoms-Hoffmann
"Das Beste zuerst: Das Heidelberger OPERNZELT, die Ausweichspielstätte während der mindestens dreijährigen Umbauphase des Städtischen Theaters an der Czerny-Brücke, ist eine Wucht. DIE ZAUBERFLÖTE als Eröffnungspremiere passt hier wie der Deckel auf den Topf. Das Regiekonzept von Regisseur Tobias Kratzer in Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Rainer Sellmaier ist ebenso naheliegend wie überzeugend."
Rhein-Neckar-Zeitung, 09.10.09., Matthias Roth
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