Tag der offenen Tür 2008

Tag der offenen Tür

Die neue Spielzeit beginnt!

Heidelberger Theater lädt am 20.09.2008 zum „Tag der offenen Tür“ ein

Mit einem großen Theaterfest am Samstag, den 20.09., eröffnet das Heidelberger Theater die neue Spielzeit! Der Tag der offenen Tür beginnt um 11.30 Uhr mit einer öffentlichen Probe der Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von GMD Cornelius Meister in der Stadthalle. Von dort geht es gemeinsam in die Städtische Bühne, wo das Theater für die Besucher bis ca. 17.00 Uhr ein vielseitiges Programm gestaltet.

Es wird gespielt, gesungen, getanzt, musiziert, geschminkt, gelesen, diskutiert, gebastelt und gegessen. Haben Sie schon mal an einer Probe von Orchestermusikern und Chorsängern teilgenommen? Oder 16 Hände an zwei Klavieren spielen gehört?

Opernsänger, Schauspieler und Musiker der Ensembles zeigen Ausschnitte aus den kommenden Schauspiel- und Oper-Premieren „Die Nibelungen“, „Herr Lehmann“, „Titus“, „Phaedra“ und „Tito Manlio“.

 Die Tänzer von pvc bieten eine interaktive Begegnung bei der „Massenbewegung“, neue Gesichter des Schauspielensembles stellen sich in offenen Gesprächsrunden vor.

 

 

 

 

Bei den Technikshows auf der Städtischen Bühne können die Besucher einen Eindruck der technischen Möglichkeiten eines Theaters gewinnen, und auch die Kleinen kommen bei Bastel- und Malworkshops auf ihre Kosten. Auch das zwinger3-Team ist mit mehreren Auftritten vertreten. Als weiteres Highlight kann man beim Spielplan-Quiz ein Theaterabonnement gewinnen! Für Leib und Seele sorgt die Technik des Heidelberger Theaters mit Würstchen, und die Verwaltung mit Kaffee und Kuchen.

Für jede Altersgruppe wird etwas geboten: Ausblicke, Einblicke und vor allem einen offenen Blick hinter die Kulissen, zum Beispiel in die Masken-, Kostüm- und Dekorationswerkstätten. Beim letzten Tag der offenen Tür am Heidelberger Theater wurden mehrere 1000 Menschen begrüßt – jeder ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei!

Tag der offenen Tür ein Erfolg!

2500 Besucher ließen sich begeistern!

Etwa 2500 Besucher ließen sich am vergangenen Samstag beim Tag der offenen Tür vom Theater und Philharmonischen Orchester begeistern. Bereits mehrere hundert waren dabei, als Cornelius Meister in der Stadthalle zur öffentlichen Probe einlud. Vielleicht war den Besuchern bewusst, dass es zum 1. Philharmonischen Konzert am 15.10. schon jetzt fast nur noch Stehplatzkarten gibt – die deswegen bereits in den Verkauf gegeben wurden. So reizvoll erscheint die Herausforderung, gleich zwei große Beethoven-Symphonien an einem Abend zu hören.

Mit einem lärmenden, bunten Theaterumzug ging es weiter zur Städtischen Bühne, wo für die nächsten fünf Stunden ein entspanntes und doch aufregendes Programm aller Sparten durch die jetzt beginnende Spielzeit geboten wurde – eine hervorragende Gelegenheit, neue Sänger wie die südafrikanische Sopranistin Angela Kerrison oder den beeindruckenden Countertenor Yosemeh Adjei zu erleben, der in Henzes „Phädra“ die „Artemis“ singen wird. Oder die neuen Schauspielensemblemitglieder Matthias RottDaniel Stock mit Ausschnitten aus „Herr Lehmann“ und Rainald Götz „Krieg“. „Kampf um Frieden“ ist das Motto der Spielzeit, die Opernentdeckungen, große Klassiker im Schauspiel und ausschließlich Uraufführungen im zwinger1, der goldenen Spielstätte für Modernes des Heidelberger Theaters, miteinander vereint. und

Technik-Show, Theater-Quiz, Kinderschminken, Mitmachtanz und vieles mehr füllten einen erlebnisreichen Nachmittag, so dass nicht nur die Gewinner zahlreicher Abos und Theatergutscheine am Ende beglückt nach Hause gingen.

Wer den Tag der offenen Tür nicht erleben konnte oder noch nicht genug davon hat, kann die Fortsetzung am kommenden Samstag anlässlich des Heidelberger Herbstes erleben. Hier steht eine Versteigerung vieler, teils aufwändiger Kostüme durch Intendant Peter Spuhler im Mittelpunkt.

Lesen Sie auch den Artikel der RNZ : >> Ganz viel Theater am „Tag der offenen Tür“

Durch Anklicken der kleinen Bilder können Sie sich einen Eindruck der vielfältigen Szenen dieses Theatertages machen.

Fotos: Robert Schweizer