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Humboldt-Realschule Eppelheim: Pianistin Lauma Skride zu Besuch!

Sie sind hier >SCHULMUSIK  >Aktionen >Pianistin Lauma Skride in Eppelheim

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Es ist etwas ganz Besonderes, wenn eine berühmte Solistin, die am Abend eine Uraufführung spielen wird, am Morgen auch eine Schulklasse aufsucht, um über sich selbst, ihr Instrument und ihren Beruf als Musikerin zu berichten.

 

In diesen Genuss kam eine 8. Klasse der Humboldt-Realschule Eppelheim am 10.10.07: Die aus Lettland stammende Solistin, die beim 1. PHILHARMONISCHEN KONZERT die Uraufführung von "portrait of a business woman" des Komponisten für Heidelberg Mark Moebius spielte, hatte sich den Morgen für die Klasse freigehalten.

Möglich wurde dies durch die Kooperation von MUSIK ERLEBEN mit dem bundesweiten Projekt "rhapsody in school", dem die Künstlerin angeschlossen ist.

 

 

Probenbesuch in der StadthalleDie Schüler sahen Lauma Skride an diesem Morgen nicht zum ersten Mal, denn sie hatten bereits am Tag zuvor die Hauptprobe in der Heidelberger Stadthalle besucht , ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lauma Skride bei Probe ... dabei die Pianistin am Flügel gesehen und gehört und ihre Arbeit mit dem Orchester unter Generalmusikdirektor Cornelius Meister beobachtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erklärungen zum InstrumentUnd nun erlebten sie die Künstlerin ganz persönlich, die in ihrer offenen und unkomplizierten Art erst einmal mit dem Vorurteil aufräumte, dass Musiker "irgendwie elitär" seien: Musiker sind ganz normale Leute, die eben die Musik zum Beruf gemacht haben. Dazu gehört dann, dass man etwa 6 Stunden am Tag übt (so wie andere eben mehrere Stunden im Büro sitzen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pianistin im Gespräch mit den SchülernNicht nur über ihren musikalischen Werdegang erzählte sie, sondern auch von musikerspezifischen Problemen: Was z. B. tut  man, wenn man eine neue Wohnung gefunden hat, der Flügel aber weder durch das Treppenhaus noch über den Balkon passt?

Solche Größenprobleme kannten die Schüler bisher nicht: Die meisten von ihnen spielen als Mitglieder einer ehemaligen "Bläserklasse" selbst ein Blasinstrument - das sich aber wesentlich einfacher transportieren läßt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pianistin am Flügel

Lauma Skride stammt aus einer Musikerfamilie und so überrascht es nicht, dass sie auch gemeinsam mit ihrer Schwester Baiba Skride, die Violine spielt und ebenfalls eine gefragte Solistin ist, regelmäßig Konzerte gibt.

 

Natürlich gab die Pianistin an dem kleinen Flügel der Schule auch für die Realschüler einige Kostproben ihres Könnens: Dass eine Komposition mit lautmalerischen Mitteln Bilder erzeugen kann erkannten alle: Das Wasserthema in Ravels "Une barque sur l'ocean" (Ein Boot auf dem Ozean) war deutlich nachzuvollziehen.

Von Mozart bis zu zeitgenössischen Komponisten reicht das Repertoire Laum Skrides, aus dem die Jugendlichen einige Ausschnitte hören konnten.

 

 

 

Lauma Skride greift in die Saiten!Die Schüler erfuhren und hörten, dass es Werke für nur eine Hand gibt oder auch solche, bei denen man aufstehen (was jedesmal das Publikum irritiert!) und mit der Hand oder verschiedenen Gegenständen (z. B. Radiergummis) die großen Saiten des Flügels manipulieren muss, um den gewünschten Klang zu erzielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lauma Skride am FlügelAusführlich beantwortete Lauma Skride die Fragen der Schüler: Sie bekannte, dass sie auch nach langjähriger Konzerterfahrung bei jedem Auftritt Lampenfieber hat. Sie erzählte, dass sie sich schon sehr früh für eine musikalische Laufbahn entschieden und deshalb eine Musikschule in Riga besucht hat, mit dem Vorteil, dass der Unterricht erst um 9.00 Uhr begann - was ihr sehr entgegenkam, da sie gern ausschläft - natürlich auch, weil es abends noch häufig Konzerte zu bestreiten gilt.

Lachend berichtete sie aber auch, dass sie und ihre ebenfalls musizierenden Schwestern als Kinder kleine Tricks fanden, um sich ums Üben zu drücken (Bücher lesen am Klavier ...). Aber natürlich hat sie auch andere Interessen: Power-Yoga und auch mal Kochen für Freunde gehören dazu.

 

 

Blumen zum Dank

Zum Abschied bedankten sich die Klasse und ihre Lehrerin Frau Resch mit Blumen.

 

Am Abend besuchte dann ein Teil der Schüler das Konzert, wo es einWiedersehen mit der Künstlerin gab. Frau Resch schrieb uns dazu am nächsten Tag:

"Meine Schülerinnen und Schüler waren ganz begeistert - vor allem durch den Schulbesuch von Lauma Skride. Als wir die Pianistin gestern dann nochmals in der Pause getroffen haben und sie freizügig auf Nachfrage Autogramme verteilt hat, haben alle gestrahlt und sind mit Stolz geschwellter Brust nach Hause gefahren."

 

 

 

 

 

 

Die Rhein-Neckar- und die Schwetzinger Zeitung berichteten in ihren Ausgaben vom 11. bzw. 13.10.2007 ausführlich Ã¼ber Lauma Skrides Besuch in der Humboldt-Realschule.

 

>> Artikel Schwetzinger Zeitung lesen. >>Artikel RNZ lesen

 

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