THEATERSANIERUNG - Rettet das Theater!

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Intendant Peter Spuhler

 

DAS THEATER BRAUCHT HILFE !

Unter diesem Motto hat Intendant Peter Spuhler und das neu gegründete Bürgerkomitee zur Rettung des Heidelberger Theaters in Zusammenarbeit mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) auf die katastrophalen Zustände im Heidelberger Stadttheater aufmerksam gemacht.

Wir möchten Sie an dieser Stelle und auf diesen Seiten über den aktuellen Stand und über die bisherigen Veröffentlichungen ausführlich informieren.

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INFOS:

Wir sammeln für Sie die umfassende und detailierte Berichterstattung in der Rhein-Neckar-Zeitung. Die einzelnen Artikel können Sie in der >> Chronologie bequem per Mausklick aufrufen und sich somit genauestens informieren.

 

Aktuelle Infos fassen wir als interessante und wissenswerte Artikel und Meldungen zum Thema THEATERSANIERUNG zusammen.
In chronologischer Reihenfolge (neuestes Datum ist immer oben) erhalten Sie einen "zeitlichen Ablauf" der Geschehnisse um das Heidelberger Theater.

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Heidelberger Gemeinderat beschließt Theatersanierung

25.11.2008

Heidelberger Gemeinderat beschließt mit überwältigender Mehrheit Theatersanierung

Mit einer überwältigenden Mehrheit wurde soeben die Heidelberger Theatersanierung endgültig beschlossen – und damit das größte Bauprojekt in der jüngeren Geschichte Heidelbergs, das erste in einer Reihe von großen Vorhaben des jetzigen OB Eckart Würzner. 34 Gemeinderäte stimmten für den Entwurf des Darmstädter Architekturbüros Waechter + Waechter, 3 dagegen und es gab eine Enthaltung. Allen Beteiligten, den Gemeinderäten, der Stadtspitze, den Theaterleuten und anwesenden Bürgern war die große Freue über dieses für Heidelberg außergewöhnlich klare Ergebnis deutlich anzusehen.

„Dass der heutige Beschluss möglich wurde, liegt vor allen Dingen an der Begeisterungsfähigkeit und dem Einsatz der Heidelberger Bürger, allen voran der Großspender und Mäzen Wolfgang Marguerre – der allein 13 Millionen € für die Theatersanierung gegeben hat – die auf wunderbare Weise zeigen: Wenn wir es nur wollen, ist alles möglich“, so Intendant Peter Spuhler. Das Heidelberger Theater, vor 150 Jahren aus einer Bürgerinitiative heraus gegründet, erweist sich so erneut als ein wahrhaftiges Bürgertheater. „Die Liebe der Heidelberger zu ihrem Theater ist wirklich unglaublich und macht uns sehr glücklich“, so der Intendant.

Große Freude über den Beschluss des Gemeinderats bei GMD Cornelius Meister, Personalrat Rolf Kunz, Technischem Direktor Ivica Fulir, Intendant Peter Spuhler und Verwaltungsleiterin Andrea Bopp  (v.l.n.r.)Einzigartig – auch im bundesweiten Vergleich – dürfte sein, dass in Heidelberg nun über 50 % der für die Sanierung notwendigen Mittel, Bürgerspenden und einem intelligenten Finanzierungskonzept zu verdanken sind. Insgesamt wird die notwendige Bausumme mit knapp 53 Millionen (voraussichtlicher Kostenstand 2012) beziffert. Zuletzt hatte es noch einmal heftige Einsparungen im Vergleich zum ursprünglich geplanten Entwurf in Höhe von knapp 10 Millionen gegeben. Die Stadt beteiligt sich an der Sanierung mit ca. 25 Millionen € mithilfe eine Stiftungsmodells. „Trotz der erheblichen Einsparungen bis an die Schmerzgrenze ist das eine zukunftsweisende Sanierungsvariante im hervorragenden Entwurf von Felix Waechter und seiner Frau“, so der technische Direktor des Theaters, Ivica Fulir, der mit seiner Initiative die Theatersanierung erst angestoßen hatte.

Das Architekturbüro Waechter + Waechter war als 1. Preis aus dem europaweiten Wettbewerb der Stadt Heidelberg für die Theatersanierung hervorgegangen – und zwar mit der ausdrücklichen Empfehlung der Jury zu dessen Verwirklichung. Es handelt sich dabei um einen ästhetisch ausgesprochen wertvollen Entwurf, der sich zugleich hervorragend in die Heidelberger Altstadt einfügt, in dem er die historischen Gebäude aufwertet und auf die historischen Maße Rücksicht nimmt, wie auch um den funktional besten und kostengünstigsten der insgesamt 20 Wettbewerbsbeiträge. Das Architekturbüro Waechter + Waechter wurde zuletzt mehrfach ausgezeichnet. Zeitgleich zum Beschluss über die Heidelberger Theatersanierung konnte Sibylle Waechter stellvertretend für ihren Mann und sich den Preis des Landes Hessen für Vorbildliches Bauen für ihre vor kurzem abgeschlossen Sanierung und Erweiterung des Hessischen Landtages entgegennehmen.

Der heutige Tag geht also mit eine Vielzahl glücklicher Gesichter zu Ende: bei den Architekten, Planern, Theaterleuten, Spendern und Politikern. Jetzt kann intensiv mit der Detailplanung begonnen werden; läuft alles nach Plan, beginnen im Sommer 2009 die Abrissarbeiten und findet drei Jahre später, im Herbst 2012 die Eröffnung des grundsanierten Heidelberger Theaters statt – mit einem komplett neuen Zuschauerraum und Bühne bei Beibehaltung des denkmalgeschützten alten Saals als weiterer Spielstätte.

Das Theater wird für diese drei Jahre nochmals seine Kraft und Improvisationsfähigkeit beweisen. Für ihre Mitarbeiter und ihre Gäste heißt es im Sommer umzuziehen: Der Betrieb geht in eine leerstehende alte Feuerwache in der Nähe des Heidelberger Bahnhofs, in deren Hof ein großes Theaterzelt als Ersatzspielstätte errichtet werden wird. Darüber hinaus wird es für das Schauspiel eine weitere Ersatzspielstätte geben.


Es folgt die Presseerklärung des Oberbürgermeisters:

Heidelberg, 25. November 2008

Überwältigende Zustimmung zur Sanierung des Heidelberger Theaters

Die Zukunft des Heidelberger Theaters ist gesichert: Mit überwältigender Mehrheit – 34 Ja-, drei Nein-Stimmen und eine Enthaltung – beschloss der Gemeinderat am 25. November, der Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg die Ausführungsgenehmigung zur Sanierung des Theaters zu erteilen. Möglich wird die Sanierung durch bürgerschaftliches Engagement, das bundesweit einzigartig ist: 13 Millionen Euro stellt der Heidelberger Unternehmer Wolfgang Marguerre für den Um- und Ausbau zur Verfügung. Weitere 3,5 Millionen Euro hat das „Bürgerkomitee zur Rettung des Theaters“ bislang an Spendengeldern für die Sanierung zusammengetragen, davon allein eine Million von Manfred Lautenschläger, der als erster Großspender den Startschuss für die beispielhafte Spendenaktion gab. Insgesamt ist das mehr als ein Drittel der mit 52,9 Millionen Euro veranschlagten Gesamtkosten. Da das Stiftungsmodell zusätzlich erhebliche Steuervergünstigungen mit sich bringt, beträgt der städtische Finanzierungsanteil an der Sanierung tragbare 25 Millionen Euro.
Mit dem Beschluss stimmte der Gemeinderat zugleich dem reduzierten, kosten- und funktionsoptimierten Raumprogramm zu. Außerdem gab er grünes Licht für die Beauftragung des Darmstädter Architekturbüros Waechter + Waechter mit der weiteren Planung und Durchführung der Sanierung auf der Grundlage der überarbeiteten Pläne. Der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH) wurde die Projektleitung für die Sanierungsarbeiten übertragen.
Das Architekturbüro Waechter + Waechter aus Darmstadt war im März 2008 von der Jury mit großer Mehrheit zum ersten Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Sanierung des Theaters gewählt worden; es hatte den am besten bewerteten und gleichzeitig kostengünstigsten Entwurf eingereicht. Waechter + Waechter haben zuletzt den hessischen Landtag gebaut und erhielten dafür den Preis für vorbildliches Bauen des Landes Hessen.

Laut Plan soll mit der Sanierung des Heidelberger Theaters im Sommer 2009 begonnen werden. Die Eröffnung ist im September 2012 geplant. Das Theater wird dann neben dem historischen Alten Saal, der erhalten bleibt, einen neuen Zuschauersaal haben mit guter Akustik und vielfältiger Bespielbarkeit. Gleichzeitig gibt es wesentliche Verbesserungen für Zuschauer und Mitarbeiter. Für Menschen mit Behinderungen wird ein barrierefreier Zugang zum Theater möglich sein.
Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Mit dem Beschluss des Gemeinderates können wir die Theatersanierung jetzt endlich konkret angehen. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben sich mit ihrem einzigartigen Engagement klar zum Theaterstandort Heidelberg bekannt. Innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes ist das qualifizierte Sanierungskonzept entwickelt und jetzt auch beschlossen worden. Allen Unterstützern und all denen, die in den vergangenen Monaten hart an dieser guten Lösung gearbeitet haben, gilt mein aufrichtiger Dank.“

 

Optimiertes Raumprogramm und großes Bürgerengagement sichern Finanzierung

Presseerklärung des Oberbürgermeisters: (Heidelberg, 21. November 2008)

Theatersanierung: Optimiertes Raumprogramm und großes Bürgerengagement sichern Finanzierung

Die Sanierung des Heidelberger Theaters kann wie geplant beginnen – denn sie steht auf einem soliden Fundament und belastet den städtischen Haushalt weit weniger als zuletzt kalkuliert. Diese positiven Neuigkeiten und die weitere Planung der Sanierungsarbeiten standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen nicht öffentlichen Sitzung des Kulturausschusses, des Bauausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses des Heidelberger Gemeinderates am 20. November im Rathaus.
In den vergangenen Monaten hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit Fachplanern, Architekten und dem Bürgerkomitee zur Rettung des Theaters im Auftrag des Gemeinderates intensiv an einer Kostenoptimierung des Entwurfs von Waechter + Waechter gearbeitet. Das Architekturbüro Waechter + Waechter aus Darmstadt war im März 2008 von der Jury mit großer Mehrheit zum ersten Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Sanierung des Theaters gewählt worden; es hatte den am besten bewerteten und gleichzeitig kostengünstigsten Entwurf eingereicht.

Die jetzt vorgelegte Kostenoptimierung sieht unter anderem eine erhebliche Reduzierung des Raumprogramms, der Fassadenfläche und einen Verzicht auf das dritte und teilweise zweite Untergeschoss vor. Trotz dieser einschneidenden Maßnahmen werden durch die drastisch gestiegenen Baukosten bis zur Fertigstellung Gesamtkosten in Höhe von 52,9 Millionen Euro erwartet. Allerdings liegt der städtische Finanzierungsanteil an der Sanierung, die über die Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg erfolgen wird, bei den im Haushalt möglichen und eingeplanten 25 Millionen Euro. Dies ist vor allem einer äußerst großzügigen Spende des Heidelberger Unternehmers Wolfgang Marguerre zu verdanken, der sich vor wenigen Tagen in einem persönlichen Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bereit erklärt hat, sich mit 13 Millionen Euro an den Sanierungskosten zu beteiligen. Die weiteren Säulen einer gesicherten Finanzierung sind die erheblichen Spenden, die das Bürgerkomitee zur Rettung des Theaters bisher zusammengetragen hat, und die Steuervergünstigungen, die das Stiftungsmodell mit sich bringt.

Mit überwältigender Mehrheit empfahlen daher alle Ausschüsse dem Gemeinderat, dem reduzierten Raumprogramm zuzustimmen und der Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg die Ausführungsgenehmigung zur Sanierung des Theaters zu erteilen. Außerdem empfahlen die Ausschüsse dem Gemeinderat, das Architekturbüro Waechter + Waechter mit der weiteren Planung und Durchführung der Sanierung auf der Grundlage der überarbeiteten Pläne zu beauftragen. Der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH) soll die Projektleitung für die Sanierungsarbeiten übertragen werden, so eine weitere Empfehlung der Ausschüsse. Der Gemeinderat wird am 25. November die endgültige Entscheidung über die Theatersanierung treffen.
Ich bin sehr erleichtert, dass wir eine so gute Grundlage für die Theatersanierung schaffen konnten und freue mich, dass die Ausschüsse uns heute mit einem überwältigendem Votum den Weg zur Sanierung geebnet haben. Für das herausragende finanzielle Engagement von Wolfgang Marguerre, aber auch für die vielen Spenden, die das Bürgerkomitee bisher zusammentragen konnte, bin ich mehr als dankbar. Dieses tolle bürgerschaftliche Engagement ist der eigentliche Motor, Impulsgeber und Garant für die Theatersanierung und sicherlich bundesweit einmalig,“ sagte Oberbürgermeister Dr. Würzner im Anschluss an die Sitzung.

 

Grünes Licht für die Theatersanierung

21.11.2008

Grünes Licht für die Theatersanierung!

In einer nicht-öffentlichen gemeinsamen Sitzung haben der Haupt-, der Bau- und der Kulturausschuss jetzt endgültig grünes Licht für die Heidelberger Theatersanierung gegeben.
Die Entscheidung wurde unter anderem möglich durch einen Einzelspender, einen Heidelberger Unternehmer, der alleine 13 Millionen für die Theatersanierung in der vom Theater erhofften Variante gibt. Insgesamt beträgt das bürgerschaftliche Engagement 16,5 Millionen EUR (also ein Drittel der vorgesehenen Bausumme - das dürfte deutschlandweit einmalig sein). Weitere Spenden werden erwartet, wenn nun der endgültige Beschluss fällt. Am kommenden Dienstag wird dieser durch den Gemeinderat erwartet.
Intendant Peter Spuhler und sein Team sind überglücklich, „dass die Liebe der Heidelberger zu Ihrem Theater es jetzt möglich macht, das Theater für die nächsten Jahrzehnte zu sichern. Das Bekenntnis von Stadt, Großspendern und Bevölkerung in Zeiten der Finanzkrise ist einzigartig!“.

Wenn die Abstimmung auch am Dienstag gut läuft, woran niemand zweifelt (es wird eine breite Mehrheit erwartet), „erhält Heidelberg ein Theatergebäude, das bundesweit auf sich aufmerksam machen wird. Dass es so kommt, ist vor allem auch ein Verdienst von Oberbürgermeister Eckart Würzner, der die Großspender überzeugt hat, von Kulturbürgermeister Joachim Gerner, der den Prozess kulturpolitisch „geländert“ hat und des „Bürgerkomitees zur Rettung des Theaters“, einer vom Bundespräsidenten im Rahmen von „Land der Ideen“ ausgezeichneten Initiative, die viele hundert Aktionen zur Theatersanierung veranstaltet und tausende Einzelspender gewonnen hat.
Wenn alles nach Plan geht, ist im Sommer 2009 Baubeginn und Ende September 2012 die Eröffnung des sanierten Theatergebäudes. In der dreijährigen Zwischenzeit zieht das komplette Theater in eine Ersatzspielstätte um. Dies kann es jetzt hoffnungsvoll und voller Optimismus tun, um schließlich in ein zukunftsweisendes Theater zurückzukehren.
Der besondere Dank aller Theatermitarbeiter gilt den vielen Spendern, allen voran dem Heidelberger Wolfgang Marguerre, aber auch Manfred Lautenschläger, der sich als erster Millionenspender zum Theater bekannt hatte.

 

Jury gab Preisträger des Architektenwettbewerbs bekannt

12.03.2008

Jury gab Preisträger des Architektenwettbewerbs bekannt

Wettbewerbsbeiträge werden vom 14. bis 24. März im Theaterfoyer ausgestellt

Die Preisträger des Architektenwettbewerbs zur Sanierung des Heidelberger Theaters stehen fest: Wettbewerbssieger ist das Büro Waechter + Waechter aus Darmstadt. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und Jury-Vorsitzender Wolfgang Riehle, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, gaben das Ergebnis am 11. März im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt.

Vorausgegangen war eine Sitzung des Preisgerichts in der Alten Feuerwache am 10. März. Sie erbrachte folgende Ergebnisse:

>> 1. Preis (40.000 Euro) Waechter + Waechter Architekten, Darmstadt (pdf 5,3 MB)

>> 2. Preis (25.000 Euro) Code Unique Architekten, Dresden (pdf 15,1 MB)

>> 3. Preis (15.000 Euro) KSV Krüger, Schuberth, Vandreike, Berlin (pdf 52,1 MB)

>> Ankauf (10.000 Euro) Lehmann Architekten, Offenburg (pdf 1,5 MB)

>> Ankauf (10.000 Euro) Brunhardt.Brunner.Kranz Architekten, Balzers(Liechtenstein) (pdf 8,7 MB)

Mehr Infos unter >> Architektenwettbewerb

 

Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg gegründet

19.02.2008

Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg gegründet

Regierungspräsident Kühner überreichte am 18. Februar Anerkennungsurkunde an OB Würzner

Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Theatersanierung ist gemacht: die Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg ist gegründet. Am 18. Februar überreichte Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner im Heidelberger Rathaus die Anerkennungsurkunde an Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Übergabe der Stiftungsurkunde durch den Regierungspräsidenten Aufgabe der Stiftung ist die Übernahme des „unbeweglichen Vermögens“ der Städtischen Bühne zwischen Theaterstraße und Friedrichstraße, sprich der Theatergebäude und Grundstücke, sowie deren Sanierung und die künftige langfristige Bereitstellung für den Theater- und Konzertbetrieb. Die Stiftung ist somit künftig „Hausherr“ großer Teile des Theaters. Der künstlerische Betrieb bleibt weiterhin unter der Regie des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg. Acht Millionen Euro gibt die Stadt als Kapital in die Stiftung. Verwaltet wird die Stiftung von der Stadt Heidelberg. Die Stiftung hat ein Kuratorium, dem Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner vorsitzt. Mitglieder des Kuratoriums sind außerdem der Dezernent für Familie, Soziales und Kultur, der Dezernent für Bauen und Verkehr, der Intendant des Theaters und Philharmonischen Orchesters sowie als Vertreter des Bürgerkomitees dessen geschäftsführender Vorstand Wolf Meng.
Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner: „Das ist ein bedeutsamer Tag im Kulturleben Heidelbergs, denn ein wesentlicher Abschnitt auf dem Weg zur Sanierung des Theaters ist erfolgreich zurückgelegt. Mit der Übergabe der Anerkennungsurkunde erlangt die Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg die Rechtsfähigkeit.“

Vorbild für das Stiftungsmodell ist das Theater Bielefeld, ein mit Heidelberg vergleichbares Dreispartenhaus. Hier wurde das Theater von 2004 bis 2006 saniert. Die Stadt Bielefeld gründete dazu eine selbstständige Stiftung.
Vorteile des Stiftungsmodells sind unter anderem die Steuerbegünstigung für private Förderer und Unternehmen, die die Stiftung unterstützen wollen. Zuwendungen von dritter Seite, beispielsweise vom Bürgerkomitee zur Rettung des Heidelberger Theaters, werden damit begünstigt.
Beschlossen hatte der Heidelberger Gemeinderat die Gründung einer Stiftung bereits am 20. Dezember 2007. Erst durch die förmliche Anerkennung der Stiftungsbehörde, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, und der Übergabe der Anerkennungsurkunde an die Stadt ist die Stiftung nun offiziell gegründet.
OB Würzner: „Die Stiftungsgründung beweist einmal mehr die gute Zusammenarbeit der Stadt und des Landes, wenn es darum geht, wichtige Probleme zu lösen. Heidelberg dankt dem Regierungspräsidium, dass die Stiftung jetzt unter Dach und Fach ist. Wir sind zuversichtlich, dass wir vor dem Hintergrund der positiven Erfahrungen in Bielefeld mit der Stiftung einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur Sanierung des Heidelberger Theaters sind. Dass die Theatersanierung den Bürgerinnen und Bürgern ein großes Anliegen ist, zeigt nicht zuletzt die unvergleichliche Spendenbereitschaft, durch die das Bürgerkomitee bisher über drei Millionen Euro sammeln konnte.“

Auch Intendant Peter Spuhler bezeichnete die Stiftungsgründung als „große Sicherheit auf dem Weg zur dringend notwendigen Sanierung“. Am Gründungstag der Stiftung, dem 18. Februar, will das Theater künftig alljährlich mit einer Feier den Stiftern Danke sagen.
Wolf Meng, geschäftsführender Vorstand des Bürgerkomitees zur Rettung des Heidelberger Theaters bezeichnete die Stiftungsgründung als „wichtigen Tag für das Bürgerkomitee“. Mit der Stiftung werde für Spender künftig vieles einfacher. Das Komitee wolle auch weiterhin an seinem Ziel festhalten, mindestens vier Millionen Euro zur Sanierung des Theaters über Spenden beizusteuern.
Mit der Sanierung der Städtischen Bühne soll voraussichtlich im Sommer 2009 begonnen werden. Die Kosten werden auf etwa 34 Millionen Euro geschätzt. Derzeit werden im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs Entwürfe von 20 Architekturbüros geprüft. Ein Preisgericht wird am 11. März die Gewinner des Wettbewerbs bekannt geben. Noch vor den Sommerferien soll der Gemeinderat sich für einen Entwurf entscheiden.

 

 

 

Gemeinderat gibt grünes Licht für Variante 2c

Gemeinderat gibt grünes Licht für Variante 2c

Die Entscheidung ist gefallen: Mit großer Mehrheit hat der Heidelberger Gemeinderat am 25. Juli in öffentlicher Sitzung beschlossen, die Theatersanierungs-Variante 2c im Rahmen eines Architektenwettbewerbs zu konkretisieren. In namentlicher Abstimmung gab es 26 Stimmen für den Vorschlag der Verwaltung, 14 dagegen.

Die Sanierungsvariante 2c ist eine Weiterentwicklung aus den bisher diskutierten Varianten 2a und 2b. Der historische Theatersaal und die Bühne bleiben erhalten und werden für Kammermusik, Liederabende und kleinere Schauspielproduktionen genutzt. Zusätzlich wird ein neuer Theatersaal mit neuer Bühne für Oper und große Schauspielproduktionen gebaut. Die Kosten liegen bei etwa 34,4 Millionen Euro.

 

THEATERSANIERUNG Thema beim Faschingsumzug 2007

Fasching 2007 in Heidelberg

Das Theater und Philharmonische Orchester Heidelberg

beim Faschingsumzug 2007

 

Sonne, frühlingshafte Temperaturen und eine tolle Stimmung ließen die Herzen der Mitwirkenden beim Faschingsumzug 2007 höher schlagen. Intendant Peter Spuhler hatte eine Gruppe Theater-Narren um sich versammelt und so machte man gemeinsam Gaudi und Narretei.

Die Theaterleute hatten einen eigenen Wagen unter dem Motto "Wir retten unser Theater" ausgestattet und machten so auf mancherlei Missstand aufmerksam.  >> mehr 

 

RNZ-Aktion: Die ersten 1000 Spender

RNZ 28.08.2006

GoldbausteinRNZ-Aktion: Die ersten 1000 Spender

Heidelberg. (if) Dass die RNZ-Aktion „Wir retten unser Theater“ bei den Heidelbergern (und darüber hinaus) auf ein positives Echo stößt, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Heute veröffentlichen wir auf der Seite „Aktuelles Thema“ die >> Namen der ersten 1000 Spender, die einen Baustein erworben haben – oder auch  wei oder mehr. Von A bis Z, im konkreten Fall von Ernst Adams bis Ursula Zwonarz reicht die Liste der RNZ-Leserinnen und Leser. Spenden werden natürlich weiterhin  freudig angenommen: >> Spendencoupon downloaden

H+G Bank, BLZ: 672 90 100, Kontonummer: 1155

 

Theater-Werkstätten teilweise gesperrt

Mannheimer Morgen 05. August 2006

Theater-Werkstätten teilweise gesperrt
Heidelberger Bühne zieht Konsequenzen aus den Baumängeln hinter den Kulissen

Die Baumängel hinter den Kulissen des Heidelberger Theaters haben Konsequenzen: Wegen Brandgefahr und Sicherheitsmängeln hat das Haus Teile seiner Werkstätten schließen müssen. Die betroffenen Arbeitsplätze sollen jetzt in Containern untergebracht werden. "Auf den Spielplan hat das aber keine Auswirkungen", erklärt der Technische Direktor, Ivica Fulir, im Gespräch mit unserer Zeitung. "Die Arbeitsbedingungen sind zum Teil katastrophal und verstoßen gegen Schutzbestimmungen", sagte Intendant Peter Spuhler bei einer Presse-Begehung (wir berichteten). "Die Zuschauerräume sind allerdings nicht gefährdet."
Die Kosten für eine "optimale Gesamtsanierung" belaufen sich Spuhler zufolge auf rund 40 Millionen Euro. Die Finanzierung ist nach Angaben der Stadt jedoch bisher nicht geklärt.
Die Betriebserlaubnis für das Theater in der Heidelberger Altstadt, das laut Spuhler zuletzt im Jahr 1929 saniert wurde, läuft 2008 aus.

Mit Spendenaktionen sollen jetzt etwa vier Millionen Euro eingespielt werden, kündigte Spuhler an. Das Theater will zudem pro Jahr 400 000 Euro bei den Energiekosten einsparen. Von der aktuellen Schließung betroffen sind nach  Angaben von Ivica Fulir die Masken- und Requisitenwerkstätten, das Büro des Betriebselektrikers und der Arbeitsplatz des Dekorateurs.
Der Umkleideraum des Orchesters, der zurzeit unzulässigerweise von beiden Geschlechtern als Stimm- und Umkleidezimmer genutzt wird, muss ebenfalls neu gestaltet werden. "Es ist obendrein ein ,gefangener Raum' ohne Notausgang, wenn es hier brennt, ist die Katastrophe perfekt", sagt Fulir.
Zudem wurde der jungen Experimentalbühne "Friedrich 5" eine neue Toilettenanlage verordnet. "Hier teilen sich Mitarbeiter und Besucher beider Geschlechter ein einziges Klo, das ist kein Zustand", findet der technische Leiter. Künftig sollen 13 Container mit einer Größe von 2,5 auf 6 Metern für mehr Sicherheit und Platz sorgen. "Damit haben wir den ersten Schritt in eine bessere Zukunft gemacht und die nötige Rechtssicherheit geschaffen", ist Fulir optimistisch.

Wünschenswert wäre eine Verbesserung der Bedingungen allemal, denn die künstlerische Arbeit in Heidelberg erntet viel Lob. So hat das Theater in der laufenden Spielzeit die Zuschauerzahlen um mehr als 20 Prozent auf 150 000 gesteigert. "Die Deutsche Bühne" lobte das Haus nach einer Kritikerbefragung für die "ungewöhnlich ambitionierte Arbeit abseits großer Theaterzentren". Dieses Niveau könnten die Mitarbeiter laut Fulir zwar durch ein gewisses Maß an Selbstausbeutung aufrechterhalten, aber ohne bessere Bedingungen "gehen wir unter". sin/miro/dpa

Adresse des Artikels: http://www.morgenweb.de/region/heidelberg/artikel/20060805_n011021034_21606.html

 

José Carreras kauft zehn symbolische Bausteine

RNZ, 28.07.2006

José Carreras und Intendant Peter SpuhlerHeidelberg. (if) Es sollte eine ganz normale Probe (für das heutige >> Konzert in Weinheim) mit den Heidelbergern Philharmonikern werden. Doch als Startenor José Carreras gestern den unterirdischenWeg zum Proberaum nahm, entschied sich der weltbekannte Sänger spontan, die RNZ-Aktion „Wir retten unser Theater“ zu unterstützen.

Carreras kaufte zehn symbolische Bausteine á 10 Euro und signierte zudem zwei „Goldene Bausteine“. Theater-Intendant Peter Spuhler zeigte sich begeistert: „Einen der beiden Bausteine können wir ausstellen, den anderen versteigern“.

>> ganzen Artikel lesen

 

DAS THEATER BRAUCHT HILFE !

Podiumsdiskussion mit OB-Kandidaten

Logo Theatersanierung

 

DAS THEATER BRAUCHT HILFE !

Möglichkeiten zur Gebäudesanierung

und zur Schaffung

akzeptabler Arbeitsbedingungen

 

 

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Dr. Jürgen Dieter, Dr. Caja Thimm, Dr. Eckhardt Würzner, Peter Spuhler

Diskussionsleitung: Ingrid Thoms-Hoffmann, Rhein-Neckar-Zeitung

Am Sonntag, den 23. Juli 2006 lud der Freundeskreis des Theater und Philharmonischen Orchesters Heidelberg die drei chancenreichen OB-Kandidaten zur Podiumsdiskussion ins Heidelberger Theater ein.     >> mehr